
Bund Freikirchlicher
Pfingstgemeinden KdöR
Industriestr. 6-8
64390 Erzhausen
Tel.: 06105/84382
Fax: 06105/6155
Zum Wesensmerkmal der Glieder im Bund Freikirchlicher
Pfingstgemeinden (BFP) gehört die Aktualität des
Glaubens an den dreieinigen Gott der Bibel und an die
Gültigkeit des Wortes Gottes (die Bibel) sowohl im
persönlichen Leben wie auch im Leben der Gemeinde. Glied einer
Pfingstgemeinde wird man durch das persönliche Bekenntnis des
Glaubens an Jesus Christus und durch die Taufe im Wasser nach
Apostelgeschichte 2,41 und Römer 6,3+4.
Der Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden ist eine Gemeinschaft
selbständiger lokaler Gemeinden und ihrer geistlichen Leiter,
die in ihren gesamten Lebens und Dienstbereichen das Wirken des
Heiligen Geistes durch Dienste, Gaben und Wirkungen erbitten und
erwarten. Selbständigkeit wird nach dem Neuen Testament nicht
als Unabhängigkeit verstanden, und deswegen werden im Rahmen
des Bundes Gemeinschaft, übergemeindliche Dienste und
gemeinsame Aufgaben wahrgenommen. Ein besonderes Anliegen besteht in
der Gemeindepflanzung und beim Gemeindeaufbau.
Die geistlichen Wurzeln der Pfingstgemeinden liegen in der
Heiligungsbewegung des 19. Jahrhunderts. Durch die Wirren und Folgen
des 2. Weltkrieges bedingt, erfolgte zum Ende der 40er Jahre ein neues
Suchen und Zusammenfinden von Pfingstgemeinden und ihrer Leiter. Daraus
entstand als ein Spektrum der deutschen Pfingstbewegung im
März 1954 die "Arbeitsgemeinschaft der Christengemeinden in
Deutschland" (ACD). Schon bald wurden verschiedene Bundeswerke
gegründet: "Velberter Mission" als Außenmission, die
allerdings schon seit vielen Jahren bestand, Theologisches Seminar
Beröa, Leuchter Verlag und Neulandmission.
Im März 1974 erfolgte die Verleihung der
Körperschaftsrechte und im Mai 1982 die Umbenennung in "Bund
Freikirchlicher Pfingstgemeinden" mit Sitz in Erzhausen (bei
Darmstadt).
Im Laufe der Jahre wurden eine Anzahl weiterer Bundeswerke
gegründet: Arbeitskreis Sozialer Werke, Bundes-Jugendwerk,
Aktionskomitee für verfolgte Christen, Bundes-Unterrichtswerk,
Frauenarbeit, Schule für Jüngerschaft und
missionarische Gemeindedienste. "Evangelium Offensiv".
Im Mai 1988 trat die Volksmission e.C. als Gemeindeverband mit
Gemeinden in Württemberg, Bayern und Berlin dem BFP bei. Im
Mai 1991 erfolgte die Vereinigung mit 13 Elim Gemeinden Ostdeutschlands.
28 000 Mitglieder in ca. 500 Gemeinden mit Zweiggemeinden. Darin enthalten sind auch eine Anzahl Ausländergemeinden von Koreanern, Afrikanern, Tamilen, Italienern u. a. m.
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